In der Umgangssprache ist sozial die Eigenschaft (zumeist) einer Person, auch das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. Zahlreiche Abschattierungen bestehen, so z.B., gegenüber Untergebenen großmütig oder leutselig zu sein, gegenüber Unterlegenen ritterlich, gegenüber Gleich- und Nichtgleichgestellten hilfreich, höflich und taktvoll.
Unsozial in diesem Sinne handelt, wem all das abgeht.
Im Christentum wird der Begriff sozial in diesem Sinne gelegentlich als zu weltlich empfunden und lieber durch „fromm“ oder „christlich“ ersetzt (vgl. das Verständnis von „Weltfrömmigkeit“ oder „christlicher Nächstenliebe“).
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